Rosenstrauch

Beischläger Emil

Rosenstrauch

Zum Künstler:        Wien 1897 - 1977 ebenda

Gemarkt:                Signiert - links oben

Maße:                    H 65 cm, B 80 cm

Material:               Öl auf Leinwand gerahmt

Provenienz:           österreichischer Privatbesitz

Preis auf Anfrage


Beischläger Emil (1897 - 1977)

Emil Beischläger war der Sohn des k.k. Hofrates Albert Beischläger (* 1855) und dessen Ehefrau Marie. Beischläger begann als Autodidakt, nahm aber in den Jahren 1923 und 1924 Privatunterricht und wurde 1939 Mitglied des Künstlerhauses Wien. Nach Absolvierung des Kriegsdienstes als Einjähriger - Freiwillige begann Beischläger zunächst das Studium der Rechtswissenschaften, welches er jedoch vorzeitig beendete, um 1920 eine Stelle in einer Bank anzunehmen. Dort lernte er dann Maler Anton Hula kennen. Ab 1923 nahm er Privatunterricht beim Egge -Skrla, und bereits ein Jahr später war er mit seinen Arbeiten in der Winterausstellung der Sezession vertreten. Nach Sturm - Skrlas Übersiedlung nach Salzburg wurde auch Anton Faistauer ein künstlerisches Vorbild für Beischläger. Aufgrund der allgemeinen schwierigen finanziellen Situation nahm Beischläger eine Stelle im Sozialministerium an, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als ordentliches Mitglied in Wiener Künstlerhaus wurde er 1942 zum Kriegsdienst einberufen. Es gelang ihm in dieser Zeit, sich künstlerische Freiräume zu schaffen und seine Werke fortzusetzen. Eine Vielzahl an Porträts entstanden in der Ausstellung Wiener Grafik im Jahre 1944, wo neben Arbeiten von Alfred Kubin und Robin Christian Andersen auch Werke von Beischläger präsentiert wurden. 1950 fand die erste Personalaufstellung im Künstlerhaus statt, wo Beischläger Vizepräsident wurde. Durch Auslandsstipendien wurde es ihm in den 1960 und 1970 Jahren auch ermöglicht - Reisen zu unternehmen und diese Eindrücke bis zu Ende seines Lebens künstlerisch umzusetzen. Seine Studienreisen führten ihn durch weite Teile Europas. Er fertigte Landschaftsbilder, Porträts, Stillleben und Grafiken, von denen einige im Historischen Museum der Stadt Wien zu sehen sind. 1972 zeigte er seine Arbeiten im Künstlerhaus Wien. 1974 erhielt er das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse.