Vincenc Beneš: Stillleben

Öl auf Leinwand

Maße: 93 × 61 cm

Signiert: Beneš 1968


Vincenc Beneš - Maler und Grafiker.

Er wurde am 22. Januar 1883 in Velké Lišice bei Chlumec nad Cidlinou geboren und starb am 27. März 1979 in Prag.

In den Jahren 1896 - 1902 studierte er an der Kunstakademie in Hradec Králové (Königgrätz). Ab 1902 studierte er an der Hochschule für Angewandte Kunst in Prag unter der Leitung der Professoren Emanuel Dítět und Emanuel Krescenz Liška. Hier schloss er 1904 sein Studium ab, als er an die Akademie der bildenden Künste in Prag wechselte. Hier schloss er sich zunächst Vlaho Bukovac an, wechselte dann in die Landschaftsschule von Rudolf Ottendelf, wo er bis zum Ende seines Studiums bis 1908 blieb. Er wurde Mitglied der sogenannten achten (Vereinigung progressiver Künstler - Kubišta, Filla, Procházka, Kubín). Ab 1909 war er Mitglied der Association of Fine Artists Mánes und 1911 Mitbegründer der neu gegründeten Group of Fine Artists. Er gründete mit Otakar Nejedlý eine private Malschule in Prag. Ab 1912 arbeitete er sich unter dem Einfluss der Kunst von Picasso und Braque bis zum analytischen Kubismus vor. Nach 1914 wich er allmählich vom Kubismus ab und ersetzte rationale Ansätze durch eine sensorische Erfahrung. Nach dem Ersten Weltkrieg wandte er sich der modernen Landschaftsmalerei zu. Ab 1919 malte er zusammen mit seinem Freund Otakar Nejedlý Landschaften von den Schlachtfeldern der Legionen. Nach 1925 kehrte er zum Erbe von Matisse und zum Neoklassizismus zurück. In dieser Zeit stellte er hauptsächlich die südböhmische Landschaft aus der Umgebung von Písek dar. Er betrachtete Farbe und Entspannung als die Hauptthemen seiner Arbeit, ein lebendiges, beeindruckendes Bündel aus Farbe und Licht. Nach seinem letzten Besuch in Paris im Jahr 1931 übernahm er den Kolorismus von Pierre Bonnard und belebte seine Gemälde in Farbe. Er hat an vielen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen.

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